K-RIZZMA hat weiteren Zuwachs, Anville!

Hier Anville’s letztes Release als Feature mit Stentorian.

Wie kam Anville zu K-RIZZMA? Lil‘ Chrizz und GKara kannten den Rappen und Produzenten schon lĂ€nger und nach einigen gemeinsamen Projekten kam dann irgendwann eins zum Anderen.

Hier eine Àltere Kollaboration zwischen Anville und GKara:

yourmusicandmore.de Interview

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Hallo ihr Beiden,

am 05. September erscheint euer Rap-DebĂŒt „Breakout“. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Lil‘ Chrizz:

Begonnen hat die Zusammenarbeit bereits 2011. Wir hatten beide klare Vorstellungen von dem was wir machten und ließen uns nicht von unseren PlĂ€nen abbringen. Das grenzte uns von anderen ab und schweißte uns zusammen. Als wir schließlich feststellten, dass unsere FĂ€higkeiten sich in vielerlei Hinsicht gut ausgleichen, beschlossen wir zu zweit etwas Neues auf die Beine zu stellen. Wir einigten uns darauf alles FrĂŒhere hinter uns zu lassen und unter dem Namen K-RIZZMA einen Neustart zu machen. Es ging viel Zeit und Arbeit ins Land, doch nun sind wir endlich soweit mit „Breakout“ unser erstes gemeinsames Album prĂ€sentieren zu können.

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Wie entstehen eure Songs bzw. wie muss man sich das vorstellen? Produziert GKara die Beats, wĂ€hrend du, Lil’ Chrizz gleichzeitig die Texte schreibst? Wie sieht so ein Prozess an einem Song aus?

Lil‘ Chrizz:

Im Prinzip lĂ€uft das ganz simpel. GKara baut regelmĂ€ĂŸig Beats und lĂ€d sie mir als Rough-Mixes auf einen Cloud Server hoch. Ich pick mir dann einfach die raus die mir am besten gefallen und GKara verleiht ihnen noch den letzten Schliff. WĂ€hrenddessen beginne ich darauf meinen Text zu schreiben, das dauert mal lĂ€nger und mal weniger lang. Mit fertigem Beat und Text widme ich mich schließlich der Aufnahme, auch hier ist der Zeitaufwand sehr variabel. Im Anschluss mische ich das Ganze zu einem fertigen Song, so reiht sich Titel um Titel zu einem Album aneinander. Allerdings klingt das irgendwie einfacher als es tatsĂ€chlich ist, denn letzten Endes spielen natĂŒrlich auch Ă€ußere EinflĂŒsse eine wesentliche Rolle und können den Workflow sowohl fördern als auch einschrĂ€nken.

GKara:

Der Arbeitsablauf beim Produzieren der Beats lĂ€uft eigentlich Ă€hnlich „simpel“ ab. Ich setze mich je nach Zeit und Muse ins Studio und starte ein leeres Projekt in meiner DAW. Da ,wie öfters schon erwĂ€hnt, meine Passion im klassischen Sound liegt beginne ich das erste „Geklimper“ auch immer mit Piano und Streichern. Wenn dann ein Grundsound gefunden ist auf den ich aufbauen kann, ĂŒberlege ich fĂŒr was das ganze verwendet werden könnte um dann diese Richtung einzuschlagen. Sollte nichts explizit gebraucht werden dann lass ich mich einfach von meinem GefĂŒhl leiten. Wie schon gesagt bastle ich immer erst Rough-Versionen der Beats, um vor dem Abmischen fĂŒr Chrizz noch gewĂŒnschte Änderungen vornehmen zu können. Um das ganze am Album zu verdeutlichen, kann ich an dieser Stelle verraten, dass der Ursprungsbeat von „Candygirl“ zum Beispiel im Rough-Mix eine ganz andere Hook hatte. Da Chrizz der jenige von uns beiden ist der immer eine klare Vision im Kopf hat wie das fertige Resultat dann klingt oder in diesem Fall klingen soll, hilft dieser Arbeitsschritt dabei den perfekten Sound zu schaffen. Ich persönlich finde es immer interessant was aus den Beats am Ende wird und wie es im Gesamtpaket dann wirkt. Besonders beim Prolog & Epilog haben wir viel experimentiert. Die beiden sind eigentlich Sounds von meinem geplanten Instrumental Album. Wir haben damit auch versucht ein neues Subgenre zu kreieren. Rap auf Epicsounds oder wie wir es nennen, Epicrap. Dieser Versuch stellt auch den Leitfaden des Albums mit den Titeln Prolog, Breakout, Krieger und Epilog dar.

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Was möchtet ihr den Hörern mit diesem Album auf den Weg geben? Welche Botschaft wollt ihr vermitteln?

Lil‘ Chrizz:

Die Botschaft wird ja eigentlich schon auf dem Cover-Artwork deutlich. K-RIZZMA hisst die Flagge und steigt vom Dreck ans Licht empor. ZurĂŒck bleibt nichts als ein metaphorischer Berg aus TrĂŒmmern und Asche. Die ganze Thematik ist selbstverstĂ€ndlich sinnbildlich zu verstehen. Im Großen und Ganzen geht es um nichts Anderes als Respekt und Anerkennung und was einem nicht gegeben wird das muss man sich eben nehmen. Damit das Album aber nicht zu eintönig und dĂŒster wird haben wir es mit diversen „Uppers“ etwas aufgelockert. Da trifft schwarzer Humor auf energiegeladene Battleraps umrissen von abwechslungsreichen Crossover-Akzenten. Da ist wirklich fĂŒr jeden Geschmack was dabei.

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Hat jeder von euch einen persönlichen Lieblingssong auf dem Album? Wenn ja, welcher ist das?

GKara:

Ich finde das ist schwer zu beantworten, da wir aus vielen unserer Songs schon diese 14 Tracks ausgewĂ€hlt haben. Wir haben diese Auswahl sehr lang ĂŒberdacht und deshalb bin ich der Meinung, dass echt fĂŒr jeden etwas dabei ist, auch fĂŒr nicht eingefleischte Raphörer. Aber um zu der Frage zurĂŒckzukommen, muss ich sagen, dass „Kellerkommando“ fĂŒr mich eine bedeutsame Rolle spielt. Ich feier‘ wirklich das ganze Album, aber dieser Track sticht fĂŒr mich persönlich ziemlich raus. Leider vermute ich aber auch, dass er der am wenigsten massentaugliche Titel der Platte ist, da er schon sehr extrem ist. Ich mag ihn aber gerade weil er so ĂŒbertrieben und verrĂŒckt ist, daher mein persönlicher Lieblingssong.

Lil‘ Chrizz:

Ich bin ehrlich gesagt hin und her gerissen zwischen „Herz aus Stahl“ und „MÂČ“. Zum Einen weil es beides sehr alte Tracks sind und sie mich schon eine lange Zeit begleiten, zum Anderen weil sie mich klanglich und inhaltlich einfach flashen. Gerade bei „MÂČ“ ist es diese simple Ironie die mich immer wieder selber zum lachen bringt. Es ist schlichtweg eine wahre Geschichte und sicher geht es vielen genauso oder zumindest Ă€hnlich und gerade das macht diesen Track so locker und lustig. Außerdem sagt er unterschwellig aus, dass man seine StĂ€rken in genĂŒgend anderen Richtungen finden und ausbauen kann. Bei „Herz aus Stahl“ ist einfach (Ă€hnlich wie bei Kellerkommando) diese völlig ĂŒbertriebene und ĂŒberzogene HĂ€rte. Ich neige ja hier und da etwas zur Übertreibung und das zeichnet eben irgendwie auch unsere Songs aus.

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Wo können euch eure Fans live sehen und hören?

Lil‘ Chrizz:

Derzeit stehen leider noch keinerlei Daten fĂŒr Live Auftritte fest. Es lohnt sich dennoch stets unsere Website zu checken, alle wichtigen Neuigkeiten erfahren unsere Fans dort als erstes. Wem das noch nicht reicht, der hat die Möglichkeit unseren Newsletter zu abonnieren um direkt per Email auf dem Laufenden gehalten zu werden.

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Was habt ihr fĂŒr die nĂ€chsten Jahre musikalisch geplant? Werdet ihr weiterhin zusammen Musik machen?

Lil‘ Chrizz:

Uns schweißt so einiges zusammen, daher kann sich Deutschland auf eine K-RIZZMAtische Zeit gefasst machen. Schließlich haben wir die Flagge nicht gehisst um sie gleich wieder abzunehmen, sondern um das ganze Land ohne Aussicht auf Heilung mit unserem Sound zu infizieren.

GKara:

Neben unseren geplanten Alben 2015, wollen wir dieses neue Genre „Epicrap“ weiter ausbauen.

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Vielen Dank fĂŒr eure Zeit!